Die Reha hat Sie ein Stück weitergebracht. Im Alltag zu Hause fehlt dann plötzlich der feste Rahmen: kein Therapieplan, keine Gruppe, keine Termine. Viele merken das nach ein bis zwei Wochen. Diese fünf Tipps helfen, im Rhythmus zu bleiben.
- Feste Zeiten statt guter VorsätzeLegen Sie Ihre Übungen auf feste Zeiten, zum Beispiel direkt nach dem Zähneputzen. Zehn Minuten, die zuverlässig stattfinden, sind besser als eine Stunde, die „irgendwann“ passieren soll.
- Klein anfangen, langsam steigernMachen Sie zuerst weniger, als Sie könnten. Steigern Sie nach und nach, nicht von heute auf morgen.
- Übungen aus der Reha mitnehmenFragen Sie am Ende der Reha nach einem schriftlichen Übungsplan. Hängen Sie ihn sichtbar auf.
- Bewegung in den Alltag einbauenTreppe statt Aufzug, kurze Wege zu Fuß, nach einer Stunde Sitzen kurz aufstehen. Das summiert sich.
- Nachsorge nutzenIm Anschluss an eine Reha der Rentenversicherung gibt es die „IRena“, eine strukturierte Nachsorge in der Gruppe. Sie muss laut Rentenversicherung spätestens drei Monate nach der Reha beginnen. Die Empfehlung kommt von der Reha-Klinik, eine Zuzahlung fällt nicht an. Fragen Sie schon in der Reha danach.
Quelle zur IRena: Deutsche Rentenversicherung, „Information für Versicherte zur Empfehlung einer Leistung zur Nachsorge“ (Stand 15.09.2025). Geprüft am 12.10.2026.