Martin Fellinghauer

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Nach der Reha dranbleiben: 5 Tipps für den Alltag

21. Oktober 2026 · Martin Fellinghauer · 2 Minuten Lesezeit

Die Reha ist vorbei, und jetzt? Genau jetzt entscheidet sich, was von den Fortschritten im Alltag bleibt. Fünf Tipps, die sich leicht umsetzen lassen.

Die Reha hat Sie ein Stück weitergebracht. Im Alltag zu Hause fehlt dann plötzlich der feste Rahmen: kein Therapieplan, keine Gruppe, keine Termine. Viele merken das nach ein bis zwei Wochen. Diese fünf Tipps helfen, im Rhythmus zu bleiben.

  1. Feste Zeiten statt guter VorsätzeLegen Sie Ihre Übungen auf feste Zeiten, zum Beispiel direkt nach dem Zähneputzen. Zehn Minuten, die zuverlässig stattfinden, sind besser als eine Stunde, die „irgendwann“ passieren soll.
  2. Klein anfangen, langsam steigernMachen Sie zuerst weniger, als Sie könnten. Steigern Sie nach und nach, nicht von heute auf morgen.
  3. Übungen aus der Reha mitnehmenFragen Sie am Ende der Reha nach einem schriftlichen Übungsplan. Hängen Sie ihn sichtbar auf.
  4. Bewegung in den Alltag einbauenTreppe statt Aufzug, kurze Wege zu Fuß, nach einer Stunde Sitzen kurz aufstehen. Das summiert sich.
  5. Nachsorge nutzenIm Anschluss an eine Reha der Rentenversicherung gibt es die „IRena“, eine strukturierte Nachsorge in der Gruppe. Sie muss laut Rentenversicherung spätestens drei Monate nach der Reha beginnen. Die Empfehlung kommt von der Reha-Klinik, eine Zuzahlung fällt nicht an. Fragen Sie schon in der Reha danach.

Quelle zur IRena: Deutsche Rentenversicherung, „Information für Versicherte zur Empfehlung einer Leistung zur Nachsorge“ (Stand 15.09.2025). Geprüft am 12.10.2026.

WichtigDieser Beitrag gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung. Bei Schmerzen, Schwindel oder Unsicherheit klären Sie das bitte mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrem Therapeuten.

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